Light Bikepacking … was ist das?

… und warum machst Du das?

Die zwei grundlegenden Fragen stellen sich unweigerlich bei jedem, dem ich von meinen Touren erzähle.

Light Bikepacking – eine Sub-Subkultur?!

Fangen wir mit dem Bikepacking an, also dem Radwandern ohne die sonst üblichen Packtaschen und Gepäckträgersysteme. Die Campingausrüstung wird mit speziellen Taschen und Rundbeuteln am gesamten Fahrrad verzurrt.
Prinzipskizze:

bikepacking_classic

klassisches Bikepacking-Setup

Da hätten wir also das Bikepacking, welches sich vor allem für unbefestigte Wege eignet und meistens von Mountainbikern augeübt wird.

An sich ein guter Ansatz, aber da muss noch mehr gehen, schließlich will ich echte Trails unter die Stollenreifen nehmen.

Woher kommt nun das „Light“?

Hier bediene ich mich der Technologie des „Ultralight-Trekkings“, wo mit Hilfe spezieller, oft selbst hergestellter Ausrüstung das Grundgewicht (alles im Ruckack ohne Wasser, Essen und Brennstoff) auf 5 kg und weniger reduziert wird.

Aufgrund der speziellen Anforderungen beim Mountainbiken und da ich durchaus komfortabel nächtigen will, ist die 5-kg-Marke kaum zu knacken – deshalb nur das „Light“ beim Bikepacking.

light-bikepacker_on-trail

Rucksack, kleine Satteltasche, GPS am Lenker und Kette rechts!

Ob man nun das Gepäck am Rad verteilt oder zentral in den Rucksack stopft, ist Ansichtssache. Mischformen sind auch anzutreffen. Für mich war die Rucksackmethode eindeutig die bessere Wahl, da so das Bike schön agil bleibt.

Warum das alles?

Unter dem Diktat geringer Zeit- und Geldressourcen, aber mit dem unstillbaren Drang zum Draußensein hat sich sowohl das Selbermachen als auch das Light Bikepacking als einzige Möglichkeit für meine „Micro-Adventures“ per MTB in der erweiterten Homezone herauskristallisiert.

Die komplette Ausrüstung für 2 bis 4 Tage  unterwegs sein muss in einen kompakten Rucksack passen:

Trotzdem will ich geniale Trails fahren, ohne erst auf einem Campingplatz quasi Quartier zu beziehen. Motto: Raus aus dem Zug – rauf auf den Trail!

Übernachten kann ich so ganz legal auf Campingplätzen oder irgendwo da draußen auf einem einladenden Plätzchen:

Dabei verstecke ich mich nicht mal besonders, im rechten Bild geht der Hauptwanderweg fast direkt an der Schutzhütte vorbei.

Nach einem Tag voll mit Trails, Schweiß und Eindrücken spielt die Regeneration eine entscheidende Rolle.
Auch da ist an alles gedacht: von der super bequemen aufblasbaren Isomatte, über ausreichend Kälte- und Nässeschutz bis hin zur Körperpflege ist alles an Bord, was benötigt wird. Kaffee, Tee und warme Mahlzeiten können in ausreichender Menge bereitet werden.

Sommergear

Das Zahlenrätsel wird in nächsten Artikel aufgelöst!

Fazit:

Es funktioniert! Aber nur wenn Du Deinen individuellen Weg findest. Meinen Weg zur leichten Ausrüstung auf dem Bike beschreibe ich in den folgenden Artikeln.

Ahoj, Euer Quittenbrot!

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