MYOG mit Nähen: der Einstieg

Eine der wichtigsten Fertigkeiten für selbstgemachte Ausrüstung (Make Your Own Gear = MYOG) ist das Nähen. Ob kleine Beutelchen zum Verstauen, ein Tarp, eine Schlafdecke, der Rucksack, Backpacking-Taschen oder als Krönung die Primaloftjacke – ein Großteil der Ausrüstung besteht in der Regel aus genähten Gegenständen. Deshalb stelle ich heute meine Nähausrüstung vor und gebe Einblick in mein „Nähsystem“.

Die Nähmaschine

Ich empfehle eine einfache, gebrauchte Haushaltsnähmaschine aus Zeiten, wo so etwas noch ein Investitionsgut und infolge dessen auf Langlebigkeit hin konstruiert war. Meine Haupt-Nähmaschine ist eine ostdeutsche Veritas 8014/2 aus den 50ern, welche vom Nähmaschinenservice gründlich überholt wurde.

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Veritas 8014/2

Horcht euch erstmal im Bekannten- und Verwandtenkreis um, sowas hat bestimmt noch jemand auf dem Speicher stehen (in den Westen wurden die als „Naumann“ oder „Victoria“ exportiert). Meine Maschine wiegt mindestens 12 kg, kann neben Geradeausstich auch Zickzack und besteht noch fast komplett aus Metall. Es sind nur wenige, aber extrem haltbare Kunststoffteile verbaut. Sie näht kräftig, geschmeidig, schnell und mit Leichtigkeit dünnste Stoffe bis hin zu mehrlagigem Rucksackstoff und ist extrem schmutzresistent – ein echtes Arbeitstier.
Nachteile: Der Unterfaden ist schwer zu wechseln, weil dies eigentlich eine Tischmaschine ist und der nachträglich hinzugefügte Kofferuntersatz dem Maschinengewicht nicht wirklich gewachsen ist. Manchmal gibt es bei stinknormalen 08/15 Stoffen rätselhafte Nähaussetzer, da muss ich zum Teil Fuß und Stichplatte auf die Geradstichvarianten wechseln, das nervt manchmal. Spulen für den Unterfaden lassen sich auch nur schwer aufspulen und leider ist das Spulenmaß selten geworden. Zierstiche gibt es gar keine, brauche ich auch nicht. Was wirklich ein wenig fehlt ist die Möglichkeit, Zwillingsnadeln einzusetzen – die sind sehr nützlich für Säume in Jersey- und Stretchmaterial.

Dennoch ist meine Veritas der Eckpfeiler meines Nähhobbys und gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Als Vergleich diente mir eine Pfaff aus den 90ern, schon aus Taiwan, die zwar erheblich leichter ist, Zierstiche kann und Zwillingsnadeln verdaut. Aber der Transporteur greift nur schwach und bei dicken Stoffen ist schnell Ende Gelände. Auch ist der Freiarm kürzer, sie verdreckt schneller und der Motor ist schwächer. Eben die typische Kopfkissenbezug- und Gardinennähmaschine 😉

Da die kleinen Garnrollen schnell alle sind, musste eine Lösung her, um Konen mit 2500 m Fadenlänge nutzen zu können. Plastedeckel und Strohhalm sei dank funzt das super:

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So klappts auch mit dem Kone (der hier hat schon tüchtig Federn lassen müssen)

Das ohnehin schon fummelige Aufwickeln des Unterfadens geht mit Konen gleich gar nicht, also muss ich mit Schraubenzhieher den Kone halten und zusätzlich noch den Faden durch zwei Finger dicht am Spulenhalter vorbeiführen. Dann klappt es aber prima und die wichtige gleichmäßige Fadenspannung bleibt gewährleistet.

Zubehör

Basisausstattung

Zuallererst braucht ihr Nadeln und Faden.

Nadeln

Bei mir kommen nur Markennadeln zum Einsatz. Es wird empfohlen, für jedes größere Projekt eine frische Nadel zu verwenden. Einmal benutzte Nadeln bewahre ich seperat von unbenutzten auf, indem ich sie in kleine, entsprechend beschriftete Zettel einsteche.
Wenn die Nadel eingespannt ist, kommt der Zettel nach dem Nähen unter den Nähfuß, so daß ich stets weiß, welche Nadel gerade in der Maschine ist.

Nadeln werden nach System (bitte Nähmaschinenhandbuch konsultieren), Typ und Stärke unterschieden. In meinem Fundus finden sich Stärken von 60er (sehr fein, praktisch noch nicht eingesetzt) über 70er (für feine Stoffe) bis hin zur 110er Jeansnadel fürs Rucksack nähen.

Folgende Typen sollte man vorrätig halten:

  • Universalnadeln (80er, evtl. 90er)
  • Microtex (schlankerer Kopf, fürs Tarp, 70er und 80er)
  • Jeans (stabiler, für Rucksäcke; bis 110)
  • Jersey, Stretch nach Bedarf (für Sachen aus entspr. Material, haben eine „runde“ Spitze zur Maschenschonung; vorwiegend 70er, gelegentlich 80er)

Faden

Mit gutem oder schlechtem Faden steht und fällt das Näherlebnis UND Ergebnis! Dabei muss Qualität nicht teuer sein. Ich nutze zu 99% Nähfaden auf Konen von Lidl (Angebotsware). Dieser Faden ist reißfest, haltbar, hat einen guten Fadenlauf – aber es gibt nur eine begrenzte Farbauswahl. Für SilNylon (Tarp, Beutelchen, …) nutze ich das von extremtextil empfohlene Corespun von Amann. Die Rucksäcke habe ich mit kräftigem, einst von Sattlern genutztem Kunstfasergarn aus meinem Fundus genäht, das müsste auch Amann gewesen sein. Baumwollfaden nutze ich praktisch gar nicht.

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gepflegtes Chaos: Nähgarn und Kleinkram in einer Ordnungsbox

Hier musst Du wohl oder übel probieren und dann bei einer erprobten Marke bleiben. Die bei den Discountern erhältlichen Nähgarnsets mögen für Kissenhüllen ausreichen, für mich ist zu wenig Faden auf der Spule und die Qualität ist nicht ausreichend. Für Reparaturzwecke mag es aber gehen, da muss man nicht gleich einen Kone mit der passenden Farbe kaufen.

Weiteres Basiszubehör

nähzubehör-basis

grundlegendes Zubehör

Weiter geht es mit dem Zubehör: Du benötigst zwei Scheren am Anfang. Eine gute und teuere Stoffschere (1), die auch bei rutschigen dünnen Stoffen greift und vor Rucksackstoff nicht zurückschreckt. Gute Scheren haben Hohlschliff, gebogene Schenkel und sind idealerweise aus (rostendem!) Werkzeugstahl, so wie mein „Erbstück“ hier. Die Spannung lässt sich mittels Schraube verstellen und mit 10″ Länge lässt sich ordentlich arbeiten. Kostenpunkt akutell sicher 40 bis 50 Tacken, die sich aber definitiv lohnen!

Da die Stoffschere ausschließlich nur für Stoffe benutzt wird, liegt in Reichweite am Platz eine kleine Nähschere (2). Damit werden Fäden und Bänder abgeschnitten und alle kleineren Schneidarbeiten erledigt. Meine Schere gibts fürn 10er bei Karstadt.

Ja, ich nerve: die Stoffschere wird NUR für Stoff benutzt. Für nichts anderes. Nie. Anders gesagt: Schneide mit meiner Stoffschere eine Milchtüte auf, und du bist TOT! 👿

Gleich nach den Scheren kommt der Nahttrenner (3). Dieses Werkzeug wirst du sehr gründlich kennenlernen. Also keinen billigen Mist kaufen! Sehr nützlich auch zum Herausziehen des Unterfadens unter dem Nähfuß.

Zum Markieren fürs Zuschneiden oder für die Nahtlinie habe ich je nach Stoff einen Permanentmarker (4), einen Feinminenstift mit spezieller „Kreidemine“ in 1 mm Stärke (4) und so ein Rädelteil mit Kreidepulver (5) für empfindliche Stoffe. Letzteres läßt sich am leichtesten entfernen, verschwindet aber auch schon gerne mal beim Hantieren mit dem Stoff.

Zum Anschmelzen der Fadenenden ist ein Feuerzeug immer griffbereit (7). Achtung – bei dünnen Stoffen hast du ratz-fatz ein Loch drin! Also obervorsichtig sein 😮

Weiterhin nutze ich Nadeln (8), Binder Clips oder große Büroklammern (6) zum Fixieren von Stofflagen. Nadeln gibt es in Standardgröße und  oben im Bild besonders dünn für empfindliche Stoffe. Die normalen Nadeln sind immer griffbereit an der Nähmaschine:

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Nadeln immer griffbereit

Als Wannabe-Nerd habe ich alte Festplatten ausgeschlachtet und die Magneten geborgen (Neodym – extrem stark!).

Ein Schneidermaß (10) – ganz klassisch – sowie ein großes Schuldreieck mit Winkelmesser ergänzen die Ausstattung. Zusätzlich ist ein großen Zeichendreieck im Bild, nützlich für größere Näharbeiten. Zur Basisausrüstung gehört auch eine Möglichkeit, Schnittmuster zu kopieren oder selber zu erstellen. Dazu nutze ich nur noch sehr feste Malerfolie (11, es steht „Bauplane“ auf der Packung) und den Permanentmarker. Diese daraus hergestellten Schnitteilvorlangen sind sehr haltbar, gut nadelbar und liegen plan auf dem Stoff.

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selbst erstelltes Schnittmuster mit Anmerkungen (hier: Primaloft-Booties)

Nicht im Bild, aber nützlich sind ein Plexiglas-Lineal mit 50 cm Länge und Dinge zum Beschweren beim Stoffe zuschneiden, etwa Hantelscheiben.

Ooops, fast vergessen: als Handmaß dient mir ein kleines Stahllineal aus dem Bastelladen, damit kann man Nahtzugaben ausmessen und dergleichen. Es liegt immer in Reichweite. Du kannst auch direkt ein spezielles Handmaß kaufen, aber das Stahllineal hatte ich schon da. Auch sollte ein Staubpinsel nicht fehlen, gerade neuere Maschinen müssen häufig geputzt werden.

Zubehör – Fortgeschritten

Eine Zackenschere sollte als nächstes folgen, so kann man sich bei Prototypen das Nahtversäubern oft gänzlich sparen und ansonsten bei empfindlichen Stoffen das Ausfransen während des Nähens wirksam verzögern.

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Eine große Schneidmatte und passende Rollcutter wirst du lieben lernen (nimm die größte Matte, die du kriegen kannst).  In beiden Rollcuttern sind Klingen von KAI aus Japan drin, die Wellenklinge ersetzt dann die Zackenschere. So schnell wie mit dem Rollcutter hast du noch nie Stoff zugeschnitten.

Vorsicht – Rollcutter sind sauscharf! Stets zurückschieben – nie offen liegen lassen!

Ein sogenanntes Quiltlineal vereinfacht viele Markierarbeiten, etwa Nahtzugaben anzeichnen oder über Eck Maße abtragen. Meins hat die Maße 60×15 cm. Nützlich für eigene Entwürfe live auf den Stoff oder auf die Malerfolie ist ein biegsames Lineal (das blaue Teil im Foto) für gekonnte Rundungen und gelungene Übergänge. Genauso kann man Kurvenlineale nutzen, die mancher noch aus Schul- oder Ausbildungszeiten herumliegen hat.

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Der Fundus – Stoffe & Co.

Woher bekommt man nun die feinen Stöffchen fürs Selbernähen? Die bekanntesten Quellen sind:

Dort findest Du alle Arten outdoortauglicher Stoffe, Schnallen, Bänder, Nähtipps und Anregungen.

Außerdem solltest Du alte Sachen auf Verwertung prüfen, so nähe ich Sattelcover aus alten Ponchos, gewinne Schnallen aus alten Rucksäcken und dergleichen mehr. Da lernst du deinen Nahttrenner gründlich kennen …

Messiwarnung! Mach aus deiner Nähecke keine Müllecke!! Bitte mit Augenmaß aufheben und auch irgendwann mal *verarbeiten*!

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Fundus aus gebrauchten Sachen

Die als Geheimtipp gehandelte Stoffschere vom Möbelschweden hat mich gar nicht begeistert, aber für deren billigen Baumwollstoff taugt sie gerade so. Davon sollte man jedoch immer ein paar Meter da haben, um Prototypen nähen zu können.

Das alles kommt in große, transparente Kunststoffkisten, ergänzt durch kleinere „Projektkisten“ für aktuelle Näharbeiten.

Nähen lernen

Ein Wort zuvor …

Jetzt muss ich dich warnen: die Welt wird nicht mehr dieselbe sein, wenn du mit Nähen anfängst! Am Ende schaust du gar nicht mehr fern, surfst nicht mehr sinnlos durchs Weltnetz (außer auf MYOG/DIY-Seiten), faselst von Doppelkappnähten und Hohlsäumen, rennst den einen Tag völlig frustriert durch die Hütte um am nächsten wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen, wenn DEIN erstes Ausrüstungsteil fertig ist 😀

Will heißen: du wirst Mengen Frust erleben, Nadeln werden brechen, Fäden reißen, du nähst tagelang Teile für die Tonne und wirst süchtig nach edeln Stoffen … Im krassen Gegensatz zum Zeitgeist wirst du Geduld, Ausdauer und die Grenzen des eigenen Tuns kennen lernen. Aber: mit jedem verpfuschten Stück wirst du dazu lernen und an Sicherheit gewinnen.

Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt: wir überschätzen, was wir in zwei oder drei Wochen schaffen können – und unterschätzen, was wir in ein oder zwei Jahren realiseren können. Ja. JAHRE. Mehrzahl!
Ich kann das nur bestätigen: hätte mir einer vor drei Jahren gesagt, dass ich mir mal Pullover, Rucksäcke, Hoodies und dergleichen Nähe –  dem hätte ich glatt nen Vogel gezeigt! Inzwischen habe ich drei Nähmaschinen in der Wohnung und entwerfe eigene Schnittmuster … 😎

Organisiere dich

Analysiere genau deine Bedürfnisse und plane deine Nähprojekte. Mach dir Notizen zu allen realisierten Projekten (Stoffe, Nadel, Faden, Verbesserungen) und sortiere deine Schnittmuster etc. in geeigneter Form.

Alle meine Schnittmuster, Nähtipps, Anleitungen und Skizzen sortiere ich in meinem Nähhefter in Prospekthüllen. So muss ich nicht lange suchen und habe alles gleich zur Hand. Zukünftige Projekte plane ich in diversen Notizbüchern und mit MindMaps, so kann ich Prioritäten setzen und den roten Faden behalten.

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mein Nähehfter

Genug gelabert – jetzt gehts los:

Fange klein an! Aus Resten oder zum Üben nähe erstmal kleine Beutelchen oder auch Tragetaschen. Nähe zuerst einen Prototypen aus billigem Baumwollstoff, dann taste dich an anspruchvollere Stoffe heran (etwa SilNylon). Variiere Fadenspannung, Nadelarten, Nähfaden. Nähe, schmeiß weg, nähe erneut … und gleich nochmal mit besserem Stoff!

Nähe langsam! Am Anfang dauert es eben. Geschwindigkeit kommt mit der Zeit von selber. Nimm dir Zeit, das spart am meisten Zeit!!!

Immer Einnähen mit großzügigem Probe-/Verschnittmaterial. Das mache ich auch heute grundsätzlich noch, es geht gar nicht anders. Nähe im Zweifel immer ein Probestück!

Lerne mit einer alten, preiswerten Maschine. Bevor du vielleicht die gute, aber teure Bernina kaufst, nähe erstmal ein Jahr auf einer alten, einfachen Maschine – und sei sie vom Discounter. So hast Du weniger Hemmungen und so erfährst Du auch, worauf es bei dir drauf ankommt.

Nähe! Fang einfach an! Mach Fehler! Bleib dran!

Erste mögliche Projekte

  1. Tarp. Auch wenn das empfohlene SilNylon recht rutschig ist, hast du im Prinzip nur gerade Nähte. Nähe erstmal Beutelchen aus SilNylon und eventuell ein 1:10 oder 1:5 Modell (aber aus echtem Stoff).
  2. Schlafdecke aus vorhandenem Schlafsack. Das ist auch nicht so schwer, diese Schlafdecken nehme ich aktuell selber von Sommer bis Winter.
  3. Rucksack. Okay, da ist schon ein anspruchsvolles Projekt, aber du kannst ja mit einem kleinen 10-Liter-Rucksack aus Resten zum Üben anfangen.
  4. Primaloftweste nach diesem Schnittmuster (J 2451). So lernst Du die Technik des Absteppens und durch die Schritt-für-Schritt-Anleitung sollte nichts schiefgehen. Fang mit der dünnsten Wattierung an. Nachteil: Schnittmuster nur auf englisch verfügbar.
  5. Primaloft-Booties aus den Resten von 4. Die halten schön warm und wie das geht, erfährst du demnächst in diesem Blog.

Schnittmuster und Anregungen

Hier findest du Links zu passenden Seiten:

  • Funfabric – Projekte eine unglaubliche Fundgrube! Projekte für alle erdenklichen Zwecke und von simpel bis tricky ist alles dabei.
  • Anders Jonsson Alles auf schwedisch – aber immer mit Schnittmuster als PDF. Der ungekrönte König des DIY.
  • Shelby Designs bietet einige freie Schnittmuster nebst englischer Anleitung, eine der wenigen Ressourcen für Männerschnitte.
  • Backpacking.net ein wenig verstaubt, bietet die Seite im Stile der 90er immer noch viele Anregungen zu allen MYOG-Themen.
  • Outdoorseiten (ODS) das MYOG Unterforum der größten Outdoor-Community
  • Ultraleicht Trekking MYOG Unterforum in dem deutschsprachigen UL-Forum.

Ausblick

Das Thema weiterer Nähmaschinen, etwa zu Overlock oder gebrauchten Industrienähmaschinen, würde hier zu weit führen.
Mit Geradstich und Zickzack kann man praktisch alles nähen, was man für das Light Bikepacking braucht. Dazu werde ich in loser Folge eigene Projekte und Entwürfe vorstellen.

Ahoj!
Euer Quittenbrot

 

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