Geldbeutel: neue Varianten

Passend zum neuen Golden Bikepack wandelte ich das Schnittmuster für meinen MYOG Geldbeutel etwas ab und nähte einen „stofflich“ passenden Geldbeutel.  Das neue Design gefiel und so entstanden noch weitere Variationen meiner nach dem Prinzip des funktionalen Minimalismus entworfenen Geldbehausung.

Zweilagig Deluxe …

… hieß das Motto: Aufgrund der Verwendung des leichten RS-Nylonmaterials und um die Kanten sauber abzuschließen, wandelte ich mein Schnittmuster ab. Die Schnitteile werden nunmehr doppelt zugeschnitten, rechts-auf-rechts zusammengesteppt, gewendet und knappkantig (4 mm) abgesteppt. So erhält nicht nur einen sauberen Abschluß der Kante, die durchgesteppten 4 Stofflagen sorgen auch für einen gewissen „Griff“.

Im Grunde erstellte ich mir zwei Schablonen auf Basis der Nahtlinien des originalen Schnittmusters, die Schnittteile erhalten dann jeweils 1 cm Nahtzugabe. Ansonsten erfolgt die Fertigung größtenteils wie schon bereits beschrieben; das nur als Hinweis für fortgeschrittenen Nachmacher – ein Tutorial wird es diesmal nicht geben.

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Innenfach einnähen

Dem Thema treu bleibend drehte ich bei meiner „Goldbörse“ beim Innenfach den Stoff einfach um, auf dass die Goldtaler umso gediegener erscheinen mögen 😎

 

Im Ergebnis entstand eine gerade mal 9 Gramm leichte und dennoch funktionale Geldbörse für unterwegs, welche sofort den „Haben-wollen-Reflex“ in meinem sozialen Nahfeld auslöste o_O

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Goldbörse

Upcycling & Upper Class

Aus Resten einer gepunkteten Wachstuchtischdecke und einer im Sackleinenstil gehaltenen Umverpackung für losen Reis fertigte ich zwei weitere, jeweils mit hellen Reststoffen abgefütterte Geldbeutel. Die sind jetzt nicht unbedingt für den harten Alltagseinsatz gedacht, aber eine schöne Resterverwertung stellen sie allemal dar.

Solchermaßen warm genäht ging es an ein Exemplar der Luxusklasse: gewissermaßen die Oberklasse („Upper Class“) meiner MYOG Wallets. Außen griff ich auf das inzwischen bewährte 500den Cordura zurück, innen wurde mit dem Nylonstoff abgefüttert. Ein helles Innenleben erleichtert auch die Suche nach Kleingeld ungemein, da ging es diesmal wortwörtlich um die (funktionale) Optik.

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Außen stabil, innen hell

Ein eigens beschafftes Amann Nähgarn sorgt nicht nur für die Amann-typischen exzellenten Laufeigenschaften, sondern vor allem für stabile, farblich kontrastierende Nähte. Schließlich soll sich das  Porte­mon­naie im harten Alltag bewähren. Da ich weiterhin bei meiner Börse aus 725den Cordura bleibe, wird sich jedoch jemand anders darüber freuen 😀

Fazit

Die abgefütterte Variante meines MYOG Wallets ist nähtechnisch anspruchsvoller, punktet aber mit einer weitaus wertigeren Optik als die originale, eher rustikale Version für derbe Materialien. Letztlich nutze ich im Alltag als auch auf Tour einen Geldbeutel mit dem exakt gleichen Design. Der Unterschied liegt im Material, welches entsprechend der jeweiligen Beanspruchung ausgewählt wurde. Nicht zuletzt lassen sich passende Verschnittreste einer sinnvollen „monetären“ Verwertung zuführen.

Ahoj – Euer quittenbrot

 

 

 

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